Sommer, Sonne, Spiel und Spaß ...

Ihr Hundecoach Isabel Finsterwalder berichtet über ihren Besuch bei den "Krone"-Hunden: Die schrecklichen Unwetter der letzten Wochen waren den Hunden der Tierpension Schandl nicht anzusehen. Vergnügt wie immer drängten sie sich gegen die Türe die ins große Freigehege führt – jeder von ihnen wollte als Erstes draußen sein!

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Dann folgte geschäftiges Schnüffeln, um herauszufinden welche Hundegruppe wohl zuvor draußen war, um danach diverse Duftbotschaften über die bereits vorhandenen Botschaften (der vorherigen Gruppen) zu setzen.... muss ja jeder ein deutliches Zeichen für „ich war da“ hinterlassen. Nachdem alle Bäume und Büsche markiert waren, wandten sich die Hunde wieder mir zu.

Ich konnte in der Zwischenzeit letzte Vorbereitungen für mein kleines Beschäftigungsprogramm vorbereiten: gefüllte Kongs verteilen, kleine Plastiktöpfe mit Leckerchen darunter versteckt aufstellen und in den Wasserkübeln schwimmende Kekse legen. Ein paar Leckerchen behielt ich in der Hand um höfliche Begrüßungen (ohne hinaufspringen), oder ein angebotenes Sitz zu loben.

- Die Hundegruppen bestehen normalerweise zwischen zwei und fünf Tieren. Fünf auf einmal zu beschäftigen und zu unterhalten gestaltet sich immer wieder als große Herausforderung, aber die süßen Racker sind meistens geduldig mit mir! Nur wenn es doch mal zu lange dauert, bis ich die Kongs beispielweise wieder befüllt habe, wird die Verführung den Kumpels aus den angrenzenden kleinen Gehegen stichelige Wuff-Wuff-Wuffs zuzurufen, die soviel wie „Ätsch wir sind draußen ihr nicht!“ bedeuten, doch zu groß. Dann herrscht kurz Radau!

Nach unserer Spieleinheit folgte für die Wasserratten ein kleines Wasserbad. Ein paar übermütige Kerlchen wüteten so wild im Wasser, dass das Wasserbad eher einer gesunden Schlammpackung glich. Trotzdem genossen alle die Abkühlung. Vielleicht sogar noch um einen Deut mehr als wäre das Wasser klar gewesen ;-)


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Nachdem sich alle im Gras ausgiebig gewälzt und getrocknet hatten kehrte Ruhe ein. Ein paar legten sich zum Streicheln zu mir in den Schatten, andere machten noch einen letzte Streifzug durch das Gehege. Bald darauf ging es müde und zufrieden zurück ins kleinere Gehege, das sauber geputzt und mit frischem Futter auf die Tiere wartete.

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Ein ausgelassener Tag bei herrlichem Wetter ging zu Ende! Ich freue mich auf das nächste Mal!

IhrHundecoach Isabel
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Spaß am Leben!

In der Tierpension Schandl gibt es seit einigen Wochen Neuzugang. Die Kleinen, die in ihrem bisherigen Leben keine schönen Erfahrungen gemacht haben, fühlen sich bei Frau Schandl so richtig pudelwohl.

Gruppe

Die anfängliche Zurückhaltung ist längst verflogen! Die Vierbeiner mit den verschiedensten Fellfärbungen und Haarlängen sind im Alter zwischen sechs Monaten und einem Jahr. Bei strahlendem Sonnenschein toben sie ausgelassen im Freilauf.

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Die Freude am Leben ist ihnen ins Gesicht geschrieben. Wir laufen gemeinsam um die Wette, ich verstecke ihnen Leckerlis, was bei einer Meute von fünf aufgeweckten Junghunden gar nicht so einfach ist, und wir üben sogar das Hinsetzen. Es ist immer wieder überraschend zu erleben, wie schnell die Tiere lernen! So richtig aufdreht wird, wenn die Kleinen in der Gruppe über die Wiese tollen. Danach wird sich noch ein Schlammbad gegönnt.

Schlammloch-super-

Am Ende dieses wunderschönen Tages sehen wir alle wie panierte Schnitzel aus, aber es hat riesen Spaß gemacht!

Ihr Hundecoach
Isabel
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Meilensteine

Letzte Woche haben Feli (der wunderschöne belgische Schäfer den Sie im Bild sehen) und ich einen Meilenstein erreicht!

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Feli hat eine sehr traurige und schmerzhafte Vorgeschichte.
Er stammt aus einer überaus verantwortungsbewussten Zucht mit bester Kinderstube und guter Grundprägung . Die Züchterin hatte sich alle Mühe gegeben für jeden ihrer Schützlinge ein schönes und vor allem liebevolles und sicheres Zuhause zu finden. Auch die Familie von Feli machte einen einwandfreien Eindruck, und nachdem man sich kennen gelernt hatte, wurde Feli im besten Glauben dorthin abgegeben.

Leider kann man in Menschen nicht hineinsehen, in Felis Fall hatte das leider schlimme Folgen. Zu Beginn schien noch alles gut zu laufen, aber die Erziehungsmethoden drifteten immer weiter in Gewalttätigkeit ab. Die Züchterin versuchte alles um den Rüden von dort freizubekommen, doch die Familie wollte ihn nicht hergeben und brach den Kontakt zu ihr ab.

Schließlich übernahm ein Bekannter der Familie den Hund, doch auch dort widerfuhren Feli keine schönen Erfahrungen. Arbeits- und Mittellosigkeit führten zu einer Delogierung des Mannes und so konnte Feli gerettet werden. Die „Krone“ nahm ihn auf und schenkte ihm ein neues Heim bei Frau Schandl in der Tierpension im Burgenland.

In der Zwischenzeit ist Feli sieben Jahre alt. Er ist kastriert und hat sich bei Frau Schandl gut eingelebt. Er ist ein überaus schlauer, gehorsamer und liebenswerter Kerl, mit einer hervorragenden Nase!

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Leider hat seine Vorgeschichte sein Vertrauen in die Menschen schwer angeschlagen. Er ist Fremden gegenüber sehr misstrauisch. Merkt er aber, dass man ihm nur Gutes möchte, so lässt er sich langsam darauf ein.

Als wir letzte Woche gemeinsam im Freilauf Zeit verbrachten, kam er auf mich zu und schmiegte sich zum ersten Mal mit seinen Körper gegen meine Beine um sich kraulen zu lassen. In diesem Moment schenkte er mir sein ganzes Vertrauen! Ein Meilenstein in unserer Freundschaft!

An den Bildern können Sie erkennen wie ausgelassen und entspannt Feli an diesem Tag war. Eine wahre Freude ihn so glücklich zu sehen!

Ich würde mir ein liebevolles, ruhiges Zuhause mit Menschen, die sich voll und ganz auf ihn einlassen wollen und können, für ihn wünschen. Sein Vertrauen muss man sich erst erarbeiten, wer aber die Geduld und das Verständnis für ihn und seine Geschichte aufbringen kann, der wird schon bald „Pferde mit ihm stehlen“ können! Er ist ein wunderbarer Hund und Freund!
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Auch alte Hund lernen neue Tricks!

Wer das nicht glaubt, der soll uns - meine die Krone-Hunde bei Frau Schandl im Burgenland und mich, besuchen kommen! Denn bei meinem letzten Besuch haben Enzo, der 12 jährige Münsterländer-Mix-Rüde, Maxi, die 13 jährige Schäfer-Mix Hündin und ich uns mit einer Übung aus dem Dogdancing (oder ähnlich dem Dogdancing ;-)) köstlich beschäftigt. Ich wollte wieder etwas Neues ausprobieren und dachte an eine Übung, die sich „Beinslalom rückwärts“ nennt, wie ich später herausfand.

Dogdancing hat sich zu einem beliebten Hundesport entwickelt, bei dem Hund und Herrchen zu Musik und einer einstudierten Choreographie aus verschiedenen Übungen, tanzen.

Wer es nicht kennt, kann sich unter diesem Link einen wahren Profi ansehen. Es eignet sich für jeden Hund, egal welchen Alters und welcher Rasse und ist eine gute Möglichkeit seinen Hund und sich zu beschäftigen!

Zuerst noch etwas skeptisch durch meine Beine zu laufen, hat Maxi den Anfang gemacht. Als Enzo sah, dass ihm außer einem guten Leckerchen nichts passieren würde, machte er es seiner Freundin nach. Die beiden haben schnell verstanden was ich von ihnen wollte, und wer von einer Seite auf die andere zwischen meinen Beinen durchlief, bekam großes Lob und einen feinen Happen!

Langsam fing ich an mich nach jedem Durchlauf einen Schritt rückwärts zu bewegen, sodass sich das Ganze in einen "Rückwärts-Slalom" entwickelte. Vom Tanzen sind wir natürlich noch weit entfernt, aber so ist das eben, zuerst lernt man die Schritte, dann folgt die Musik an dann versucht man die Schritte taktvoll an die Musik anzupassen. Da haben wir noch einen weiten Weg vor uns, aber wir werden fleißig weiter üben!

Ihr Hundecoach Isabel
Permalink: http://maggie.krone.at/stories/35564/

Der Feldspaziergang

Heute haben Ares (der schöne Pitbull) und ich uns einen ausgiebigen Spaziergang über die Felder genehmigt. Glücklicherweise war ich mit meinem Schuhwerk gut ausgerüstet, denn der Boden war durchnässt und gatschig. Was für mich anfänglich etwas weniger erfreulich war, war für Ares ganz offensichtlich paradiesisch.

Seine gute Laune hat mich den Gatsch aber rasch vergessen lassen, und so sind wir bei blauem Himmel und Sonnenschein unbeschwert dahin gestapft. Es dauerte nicht lange, da schnüffelte Ares plötzlich intensiv an einem Loch in der Erde. Kurz darauf fing er wild an zu graben. Es sah aus als ob er sich einen Tunnel buddeln wollte.

Völlig in seine Arbeit vertieft, schien es, als ob er mein Rufen gar nicht hören würde. Also ging ich ein paar Schritte weiter bis sich die Leine spannte. Doch das brachte Ares von seinem Tun nicht ab. Stattdessen lehnte er sich mit vollem Gewicht dagegen und machte weiter. Ziehen zwecklos! Also tat ich, als wäre ich irrsinnig interessiert und beschäftig damit, an einem anderen Loch zu graben.

Mit einem Stück Holz bohrte ich in der Erde, ließ dabei ein paar Brocken durch die Luft fliegen und ein paar meiner guten Leckerli, die ich immer mithabe, zu Boden fallen. Es dauerte ein Weilchen, aber dann sah Ares auf und lugte interessiert zu mir rüber. Ich forderte ihn einladend auf zu mir zu kommen und mitzumachen ... und siehe da, Ares kam zu mir rüber. Die feinen Häppchen, die er dann fand, bestärkten ihn die richtige Entscheidung getroffen zu haben!

Noch zwei Mal kamen wir in dieselbe Situation, und bei jedem Mal kam Ares um einen Deut schneller zu mir rüber. Ein Spaziergang bei dem wir beide voneinander gelernt haben. Ares lernte, dass es sich auszahlt zu meinen Löchern zu kommen, denn dort wartet „fette Beute“. Und ich lernte, dass Ares einen sehr ausgeprägten Geruchsinn hat, der beschäftig werden möchte.

Als wir zurück kamen waren wir beide etwas müde, aber glücklich.
Ihr Hundecoach Isabel
Permalink: http://maggie.krone.at/stories/33657/

Das Dream-Team Cindy und Sam!

Ihr Hundecoach Isabel Finsterwalder berichtet über ihren Besuch bei den Krone-Hunden: Cindy ist eine kastrierte Schaeferhündin und Sam ein kastrierter Schaefer-mix-rüde. Beide sind ca. sieben Jahre alt und haben ein trauriges Schicksal erlebt.

Damals vor ungefähr eineinhalb Jahren musste ihrem Frauchen der Fuß amputiert werden, was zur Folge hatte, dass sie sich um die beiden Hunde nicht mehr kümmern konnte. Die Tierecke hat sich dieser Tragödie angenommen, und so kamen Cindy und Sam in die Tierpension Schandl, womit sie Glück im Unglück hatten.

Das Geschwisterpärchen ist ein eingespieltes Team, die sehr aneinander hängen. Mit ihren sieben Jahren sind sie aufgeweckt und sehr verschmust. Da die Beiden unzertrennlich sind, gehe ich mit ihnen gemeinsam spazieren, und das funktioniert super.
Die Freude ist riesig, wenn sie merken, dass es gleich zu einem ausgiebigen Spaziergang in den Wald geht. Manchmal ist die Vorfreude so groß, dass es gar nicht so einfach ist ihnen das Brustgeschirr anzuziehen. Dann lasse ich sie im Freilauf noch etwas laufen und spiele ein paar kurze Suchspiele mit ihnen. Im Nu ist die erste Aufregung vorüber und es kann losgehen.

Cindy und Sam sind sehr angenehm zu zweit zu führen. Wobei Cindy die aufmerksamere ist, immer darauf bedacht, dass alle zusammen bleiben. Sie dreht sich oft nach mir um, um sicher zu gehen, dass ich auch da bin. Sie ist sehr gut abzurufen und reagiert auf das Zungenschnalzen-Zeichen, das ich bei den Hunden schrittweise versuche einzuführen, bereits gut.

Dieses Zeichen wird folgendermaßen trainiert: Ich schnalze mit der Zunge und wenn der Blick des Hundes auf mich gerichtet wird, wird er dafür belohnt. Hunde sind in der Regel neugierig und werden auf das Zeichen mit aufmerksamem Hinsehen reagieren. Sinn dieser Übung ist, dass der Hund das Zeichen mit einem Blickkontakt zu mir verbindet. Das positive Erlebnis des Leckerli, das auf seinen Blickkontakt zu mir folgt, bestätigt ihm sein Handeln.

Wenn das Zeichen mal erfolgreich etabliert ist, ist es möglich den Hund jeder Zeit auf mich aufmerksam zu machen, und das ist sehr wichtig! Üblicher Weise beginnt man die Übung an einem ruhigen Ort, an dem es für den Hund keine bis sehr geringe Ablenkungsfaktoren gibt. Erst langsam und schrittweise werden diese später ins Training eingebaut. Dieser Ablauf gilt in der Regel für jede neue Übung die trainiert wird.

In der Tierpension herrscht durch die anderen Hunde automatisch Ablenkung. Das Training ist daher schwieriger und kann sich nur langsam entwickeln. Geduld ist ein wichtiges Kriterium! Es ist sinnlos den Hund mit einer Übung zu torpedieren, wenn er gerade völlig abgelenkt ist, oder die Aufnahmekapazitäten ausgeschöpft sind. Das bewirkt nur Frust auf beiden Seiten. Wir lassen uns also Zeit und das klappt gut!

Nach unserem Spaziergang werden die beiden noch gebürstet und gestreichelt. Sie sind richtige Schmusekatzen und lieben die Nähe zu Menschen. Ein Dream-Team also!

Bis bald mit den Krone-Hunden, Ihre Isabel Finsterwalder
Permalink: http://maggie.krone.at/stories/32964/

Hundebabies

Ein Großteil der beschlagnahmten Hundebabies hat nun ein neues Zuhause gefunden. Dennoch, es meldeten sich nicht nur Tierfreude bei der Arche Noah in Graz. Viele der Menschen waren gekommen, um billig an einen Rassehund zu gelangen. Ein Ehepaar wollte unbedingt einen Dackel – den sie auch prompt zugesprochen bekamen. Nur wenige Stunden später wollten sie das Tierchen wieder eintauschen!!!! – er hatte in die Wohnung gemacht!!!

Leider gibt es auch einige Neo-Besitzer, die nun mit Vorwürfen gegen die Mitarbeiter der Arche Noah von sich reden machen. Einige der Tiere leiden an Parvovirose- einer Virusinfektion an der heimische Hunde nicht erkranken, da in Österreich dagegen geimpft wird. Die Grundimmunisierung bekommen die Welpen durch die Muttermilch – bei den Welpen aus der Slowakei ist dies nicht der Fall – denn dort werden Mutterhündinnen nicht geimpft.

Die Mitarbeiter der Arche haben alle neuen Besitzer darauf hingewiesen, dass die Tiere krank sein könnten. Jetzt, plötzlich mit Vorwürfen zu kommen, hat absolut nichts mit Tierliebe zu tun. Tierliebe wäre, die jungen Tiere liebevoll zu versorgen, und ihnen zu helfen die Krankheit zu überstehen. Aber machen Menschen wollten eben nur Geld sparen – und nicht aus Tierliebe ein armes, krankes Tier aufnehmen.

Ich bin stolz auf die Arche Noah – mit viel Engagement und Wissen haben sich alle bestmöglich um ihre Schützlinge gekümmert – haben auf freie Tage verzichtet. Danke auch an die Firma Nestle-Purina – spontan wurde bestes Pro Plan Welpen-Futter für die 136 Schützlinge gespendet – und jeder neue Besitzer erhielt bei der Abholung in der Arche Noah noch ein Pro-Plan Welpenpacket gratis hinzu. Es zeigt, sowohl jener Polizist der die Tiere im LKW entdeckte, als auch die Arche Noah, die Firma Nestle – und auch wir von der „Krone“ haben unser möglichstes getan um den Tieren zu einem besseren Leben zu verhelfen.

Aber es zeigt sich auch, dass manche Menschen selbst in solchen Ausnahmesituationen nicht an die Leidenden – sondern nur an ihren perönlichen Profit – denken. Ich hoffe dennoch, dass alle Schützlinge in ihrem Leben keine Qualen mehr erleiden müssen.
Permalink: http://maggie.krone.at/stories/32020/

Katzen brutal erschlagen

Ein Tier an seiner Seite zu haben ist etwas unglaublich schönes. Ich freue mich auch immer, wenn ich nach Hause kommen, und meine beiden Kater warten schon auf mich – voll in Erwartung der nun kommenden Streicheleinheiten und natürlich auch der Leckerbissen.

Wütend machen mich jene Menschen, die Tiere sammeln – ohne für sie sorgen zu wollen – oder zu können. Tiere kosten nun einmal auch Geld – und zwar nicht wenig. Futter, Streu und der Tierarzt müssen bezahlt werden. Gleich zwölf Katzen und drei Hunde hielt ein Salzburger, der von der Sozialhilfe lebt. Als der Mann wegen unbezahlter Rechnungen eine Haftstrafe absitzen musste, ließ er die Tiere unversorgt in der Wohnung zurück. Als eine der Katzen hilflos in einem Kippfenster fest hing, alarmierten die Nachbarn die Polizei. Der hinzu gerufene Amtstierarzt versorgte die Tiere und stellte fest, dass sie allesamt stark verlaust waren. Nach der Verbüßung seiner Strafe sollte der Mann die Tiere sofort zu einem Tierarzt bringen. (Wobei ich mich wundere, dass der Amtstierarzt nicht gleich selbst eingeschritten ist, und die Tiere mit den nötigen Mitteln gegen die Quälgeister verorgte –aber das ist eine andere Geschichte..)

Als die Behörden nach einiger Zeit bei diesem Herrn nachfragten, wo denn die Katzen seien, und ihn auf seinen Termin hinwiesen, erzählte der Salzburger, dass er die Katzen zu seinem Bruder nach Oberösterreich gebracht hatte. Doch eine Recherche ergab, dass die Tiere dort niemals angekommen waren. Nun wurden Ermittler in die Wohnung geschickt und machten einen grausigen Fund – Ein Baseballschläger war mit Blut und Katzenhaaren beschmiert – von den Tieren fehlte jede Spur.

Der Salzburger wollte kein Geständnis ablegen – doch die Fakten sprachen eindeutig gegen ihn. Der brutale Mensch hatte seine Katzen erschlagen, um nicht weiter für sie sorgen zu müssen.
Permalink: http://maggie.krone.at/stories/31994/